Bewerbung

Wenn Sie nach dem Lesen und Studieren dieser Seiten Interesse an einer Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie haben und für sich die realistische Möglichkeit sehen, diese Ausbildung zu absolvieren, dann laden wir Sie gerne zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch nach Wiesbaden ein.

Falls möglich, würden wir Ihnen empfehlen, zuvor an einem der Infotage der WIAP teilzunehmen. Der Infotag ermöglicht Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Akademie und die ersten Fragen können bereits beantwortet werden.

Die Frage der Auswahl geeigneter Interessenten ist, seitdem es Psychotherapie gibt, ein Thema. Es geht nicht primär um die Frage der Ausbildung, sondern um die Frage der Eignung für den psychotherapeutischen Beruf. Und diese Frage ist nicht mit einer Schulnote oder einem „numerus clausus“ zu klären, sondern ist eine komplexe Frage, die ganz entscheidend von der Persönlichkeit der Bewerberin oder des Bewerbers abhängt. Auch müssen beide Seiten schauen, ob die „Chemie“ stimmt, d.h. passen Bewerber und Institut zusammen.


Bewerbungsunterlagen

An der WIAP haben wir ein 2-stufiges Bewerbungsverfahren:

  • 1 – Schriftliche Bewerbung
  • 2 – Eignungsgespräch

Bitte bewerben Sie sich per E-Mail an info@wiap.de mit einem Anschreiben, tabellarischen Lebenslauf, Foto und einer Kopie Ihres Hochschulabschlusses (Urkunde und Zeugnis, insbes. die Auflistung der Module die Sie belegt haben). In dem Anschreiben sollten Sie auf 1-2 Seiten darlegen, weshalb Sie diese Ausbildung machen möchten, welche persönlichen Voraussetzungen und Kompetenzen Sie Ihrer Einschätzung nach für die zukünftige Tätigkeit als Psychotherapeut mitbringen, und was Ihr langfristiges Berufsziel ist. Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer und Erreichbarkeit. Wenn Ihre Bewerbung bei uns eingegangen ist, werden Sie in der Regel innerhalb von 1-3 Tagen von uns zurückgerufen und Sie können direkt einen Termin für Ihr Bewerbungsgespräch vereinbaren – welches meist innerhalb von 2-3 Wochen stattfinden kann! Für dieses Gespräch entstehen für Sie selbstverständlich keine Gebühren. In sehr seltenen Fällen (5%) erfolgt bereits eine Vorauswahl (schriftliche Ablehnung) ohne Gespräch, wenn erhebliche Gründe gegen die Ausbildung sprechen.

Als Psychotherapeuten ist uns der direkte persönliche Kontakt sehr wichtig. In einem Gespräch mit Herrn Dr. Hamid Peseschkian (Institutsleiter) und/oder Frau Dr. Sabine Schallmayer (Ausbildungs- und Ambulanzleiterin) können Sie dann das Institut näher kennen lernen, die Atmosphäre erleben und Ihre persönlichen Fragen einbringen. Auch zeigen wir Ihnen in einem Rundgang die Ambulanz und die Seminarräume. Gleichzeitig soll auch gemeinsam beraten werden, welche Aus- oder Weiterbildung für Sie geeignet ist. Daher nehmen wir uns Zeit für dieses Gespräch (Dauer: ca. eine Stunde). Im Eignungsgespräch achten wir unter anderem auf die individuelle Beziehungsfähigkeit, auf die Gruppenfähigkeit, auf das Interesse an der (tiefenpsychologisch fundierten) Psychotherapie sowie auf die Bereitschaft und Fähigkeit sich in der Ausbildung zu engagieren. Auch sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, ob Sie bereits jetzt die persönliche Reife für den psychotherapeutischen Beruf mitbringen oder ob es nicht sinnvoller wäre, zunächst einige Jahre zu arbeiten und dadurch Lebens- und Berufserfahrung zu erlangen.

Aufgrund der hohen Anforderungen an die KJP-Ausbildung und den späteren Beruf, haben Bewerber mit Abitur und Universitätsabschluss deutlich bessere Chancen angenommen zu werden. Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschulreife und Master/Diplom in Sozialer Arbeit einer Fachhochschule werden nur in seltenen Fällen genommen. Bewerber für die Kinder-/Jugendausbildung, die älter als 45 Jahre sind, sollten sich im Vorfeld gut überlegen, ob sie sich den Belastungen der Ausbildung aussetzen wollen und können. Die Auswahl ist immer eine Einzelfallentscheidung, aber die oben genannten Punkte spielen eine große Rolle.

Über die Sozialkompetenzen entscheidet jedoch das direkte Gespräch. Die WIAP nimmt ca. 80% der Bewerber für die Ausbildung auf. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung und Würdigung der gesamten Persönlichkeit. Es mag von Interesse sein, dass die Abbruchquote an unserem Institut mit unter 5% sehr gering ist, d.h. 95% der Kandidaten führen die Ausbildung bis zum Ende durch! Umso wichtiger ist es, Fragen bereits im Vorfeld zu klären, so dass man sich dann voll auf die Ausbildung einlassen kann. Es wäre sinnvoll, dass Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken machen, wie Sie das einjährige Psychiatriepraktikum ableisten möchten (ggf. auch außerhalb des Rhein-Main-Gebiets) und wie Sie sich die Finanzierung der Ausbildung vorstellen. Diese beiden Punkte sind erfahrungsgemäß die belastenden während der Ausbildung.


Entscheidung

Innerhalb weniger Tage nach dem Gespräch erhalten Sie dann die Rückmeldung, ob die WIAP Sie als Ausbildungsteilnehmerin/-teilnehmer aufnehmen würde. Falls Sie sich dann auch für die WIAP entschieden haben, kann dann der Ausbildungsvertrag unterschrieben werden. Falls Sie weiterführende Fragen hierzu haben, rufen Sie uns gerne an und besprechen diese direkt mit uns.

Wir freuen uns auf Sie!


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