Geschichte der WIAP-Akademie

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  • 2008-2009
  • 2006-2007
  • 2004-2005
  • 1999-2003
  • 1969-1998

2017

Gleich im Januar haben wieder zwei neue Ausbildungsgruppen für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Psychologische Psychotherapie begonnen und wir wünschen den Kandidaten eine gute Ausbildungszeit an der WIAP.

Ende Januar fand die Mitgliederversammlung unseres Fachverbandes DFT (Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) in Kassel statt und es wurde ein neuer Vorstand gewählt, u.a. mit Herrn Dr. Peseschkian. Näheres dazu erfahren Sie auf der Internetseite des Fachverbandes.

Ende Februar fand wieder das jährliche Board-Meeting vom Weltverband für Positive und Transkulturelle Psychotherapie statt und im Rahmen der Winterakademie wurden auch wieder neue Kandidatensprecher gewählt.

Im März trafen sich erneut die 30 “Juniordozenten” zu ihrem dritten Theorieblock in der WIAP. Einige der jungen Kolleginnen und Kollegen werden bereits an einigen Seminarwochenenden hospitieren und eigene Inhalte übernehmen. Im November findet dann der 4. Block statt.

Am 31.3./1.4. fand an der WIAP eine Tagung der WIAP-Supervisoren und –Selbsterfahrungsleiter mit über 80 Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet statt. Für einige Supervisoren war es der erste persönliche Besuch in der WIAP, die sie bisher nur aus den Schilderungen der Kandidaten kannten. In entspannter und harmonischer WIAP-Atmosphäre wurden interessante Themen der Ausbildungssupervision und Ausbildungsselbsterfahrung diskutiert. Als Gastreferenten waren Herr Prof. Bernhard Strauß (Uni Jena, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie, Psychotherapieforscher), Herr Rechtsanwalt Seiters aus Münster und Herr Dipl.-Psych. Dieter Best (Ludwigshafen; Mitglied des Bewertungsausschusses KBV) eingeladen.

Ab dem 01.04. traten die neuen Psychotherapie-Richtlinien in Kraft, die auch in der WIAP und in den Lehrpraxen umgesetzt werden.

Im Mai startete eine neue Weiterbildungsgruppe für ärztliche Psychotherapie, an der dieses Mal 20 Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen teilnehmen.

Bevor die Sommerpause Ende Juni eintritt, hat eine neue Ausbildungsgruppe für Psychologische Psychotherapie begonnen und bereits im August fängt eine neue Ausbildungsgruppe für Kinder- und Jugendliche an.

2016

Das neue Jahr hat gleich mit dem Start zwei neuer Ausbildungsgruppen begonnen (Gruppe G3 und Gruppe H3) und mit dem jährlich stattfindenden Board-Meeting des Weltverbandes für Positive Psychotherapie. Bei dem diesjährigen Board-Meeting wurde erstmalig ein Treffen organisiert, an dem alle Institutionen (Prof. Peseschkian Stiftung, DGPP, Internationale Akademie der Positiven Psychotherapie und der Weltverband) der Positiven Psychotherapie beteiligt waren, um über die Zukunft und die gemeinsamen Ziele der Positiven Psychotherapie zu beraten.

Im Februar fand die 5-tägige Winterakademie mit 7 parallelen Gruppen und insgesamt 28 Dozentinnen und Dozenten statt.
Im Rahmen der Winterakademie trafen sich auch ca. 25 Gruppensprecher der WIAP um gemeinsam die neuen Kandidatensprecher zu wählen, die für 1 Jahr die Belange der Ausbildungskandidaten mit der Institutsleitung besprechen.

2015

Zu Beginn des neuen Jahres wurde eine neue Seminaretage mit 500qm im Hinterhaus der Luisenstraße 28 eingeweiht, die mit 5 großen und hellen Seminarräumen, einer Lounge, einer Cafeteria, einem Dozentenraum und einem “Raum der Stille” für alle Kandidaten und Dozenten zur Verfügung steht. Die neue Seminaretage ist auf der gleichen Ebene wie die Seminaretage im Vorderhaus und für das Jahr 2015 ist ein Durchbruch geplant, damit dann eine große Seminaretage mit 1.000qm entsteht. Mit der Erweiterung des Hinterhauses verfügt die WIAP über 10 Seminarräume und kann damit mehrere Aus- und Weiterbildungsgruppen an einem Theoriewochenende zusammenlegen.

Am 19./20. Januar fand wieder das Board-Meeting des Weltverbandes für Positive Psychotherapie mit allen 9 Vorstandsmitgliedern aus Russland, Ukraine, Kosovo, Rumänien und Deutschland statt.

Am 16. Januar hat eine neue Ausbildungsgruppe (Gruppe C3) für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie begonnen und am am 06. Februar eine neue Ausbildungsgruppe (Gruppe D3) für Psychologische Psychotherapie. Wir wünschen allen neuen Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern eine gute und erfahrungsreiche Zeit an der WIAP.

Die erste Winterakademie im Jahr 2015 fand vom 23.-27.02. mit 8 parallelen Gruppen und insgesamt 40 (!) Dozentinnen und Dozenten statt. Es war wieder eine intensive und lehrreiche Woche und fast alle Seminare wurden wurden mit einer 1-2 bewertet.
Im Rahmen der Winterakademie trafen sich auch ca. 30 Gruppensprecher der WIAP um gemeinsam die neuen Kandidatensprecher zu wählen, die für 1 Jahr die Belange der Ausbildungskandidaten mit der Institutsleitung besprechen.

2014

Das Seminar-Jahr 2014 begann am 10. Januar direkt mit dem Start der KJP-Gruppe W2.

Am 14. und 15. Januar fand das alljährliche Board-Meeting des Weltverbands für Positive Psychotherapie in der WIAP statt. Hier wurden viele Fragen, Standarts und Aufgaben für die weltweiten Kurse der kommenden 12 Monate geklärt und festgelegt.

Am 08. Februar fand der erste Info-Tag in diesem Jahr statt. Mehr als 50 interessierte Studentinnen und Studenten konnten sich hierbei umfassend über die Psychotherapie-Ausbildung informieren und speziell die Tiefenpsychologischfundierte Psychotherapie kennenlernen.

Vom 10. bis 14. Februar konnte die WIAP wieder 6 parallele Ausbildungsgruppen und 20 verschiedene Dozentinnen und Dozenten zur Winterakademie in Wiesbaden begrüßen. Eine Woche lang (Mo.-Fr.) wurden hier im Blockseminar verschiedene zusätzliche Themenkomplexe erarbeitet und kennengelernt.

Am 13. März haben sich 18 WIAPler der Herausforderung gestellt und das schriftliche Staatsexamen abgelegt.

Der vorletzte Block des Fortbildungskurses zur Erlangung der Abrechnungsgenehmigung KJP “Fachkunde Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie” fand vom 24. bis 28. März in der WIAP statt. Die Theorie wird mit dem letzten Block im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein.

Die mündlichen Staatsexamensprüfungen zogen sich über zwei Wochen bis zum 11. April hin. Nun war es geschafft!!

Am 09. Mai fand der WIAP-Jahresabend zum ersten Mal nicht im Rahmen der Winterakademie, sondern während eines normalen Seminarwochenende statt.In diesem Jahr durften wir den Justiziar der Bundespsychotherapeutenkammer, Prof. Dr. Martin Stellpflung, in der WIAP begrüßen. Mehr als 80 Personen folgtem seinem sehr interessanten, informativen und kurzweiligen Vortrag mit dem Thema: „Der Psychotherapeut – rechtliche Anforderungen an die Patientenbeziehung“. Es war sehr schön, einige Absolventen, Kooperationspartner und anders mit der WIAP Verbundene an diesem Abend wieder zu sehen.

Direkt ein Wochenende später, am 16. Mai, konnten wieder einige Absolventen feierlich von der WIAP verabschiedet werden. Zu der Feier kamen nicht nur die ehemaligen TeilnehmerInnen, sondern auch Ihre Familien und Freunde. Nach verschiedenen Ansprachen und der offiziellen Überreichung der Zertifikate, konnte der Abend gemütlich bei leckeren Snacks ausklingen.

Am 23. Mai startete die neue Ärzte-Weiterbildungsgruppe ÄP7.

Das traditionelle Dozententreffen im Odenwald fand auch in diesem Jahr über Christi Himmelfahrt mit knapp 30 Hauptdozenten der WIAP statt. Zurückgezogen und in Ruhe konnten hier wieder zahlreiche Themen bearbeitet und die Kontakte untereinander gepflegt werden. Wie in jedem Jahr konnten auch wieder einige DozentInnen das erste Mal für dieses Treffen gewonnen werden.

Am 14. Juni durften wir während des zweiten Info-Tages wiederum mehr als 30 interessierte Personen in der WIAP begrüßen. Viele Studentinnen und Studenten, aber auch zahlreiche Psychologen und Pädagogen, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben, konnten einiges über die Psychotherapie-Ausbildung im Allgemeinen, die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Ausbildung an der WIAP im Besonderen erfahren.

Während der 6-wöchigen Sommerpause im Juli und August wurden die Räumlichkeiten der gesamten WIAP renoviert. Teilweise wurden neue Böden verlegt, die Flure, Behandlungsräume und Seminarräume wurden gestrichen, Teppichböden gereinigt und vieles mehr.

Am 12.09.2014 hat die neue KJP-Ausbildungsgruppe B3 begonnen und am 19.09.2014 die neue PP-Ausbildungsgruppe A3. Herzlich willkommen!

Am 13.09.2014 fand der 3. Infotag mit ca. 50 interessierten Studentinnen und Studenten statt und man konnte einen Einblick über die Psychotherapeuten-Ausbildung gewinnen.

Vom 22.-26.09.2014 fand der erste Block der Sommerakademie mit 5 parallelen Gruppen statt. Unterschiedliche Themen wurden vermittelt und alle Dozenten und Kandidaten zeigten großes Engagement.

Vom 13.17.10.2014 fand die zweite Akademiewoche mit 4 parallelen Gruppen statt sowie der letzte Block für die Fachkunde zum Erlangen der Kinder und Jugendlichen Abrechnungsgenehmigung. Auch diese Woche war wieder sehr bereichernd und interessant und alle Teilnehmer und Dozenten waren von der positiven Atmosphäre begeistert.

Am 14.11.2014 fand die Absolventenfeier für die Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen statt, die im Herbst 2014 ihr Examen oder Abschlusskolloquium bestanden haben. Herzlichen Glückwunsch!

Vom 17.-21.11.2014 hat der Weltverband für Positive Psychotherapie (WAPP) zum 6. Weltkongress für Positive Psychotherapie in Kemer (Antalaya/Türkei) eingeladen. 220 Teilnehmer aus 26 Ländern haben daran teilgenommen und gemeinsam eine interessante und intensive Tagung erlebt. Auch wurde der neue Vorstand für 2 Jahre gewählt.

2013

Auch zu Beginn dieses Jahres startete wieder eine neue KJP-Ausbildungsgruppe. Am 08. Februar durften wir die Teilnehmer/innen der Gruppe S2 an der WIAP willkommen heißen.

In der Woche vom 18. bis zum 24. Februar fand die diesjährige Winterakademie statt. 6 Ausbildungsgruppen wurden während dieser Blockseminar-Woche parallel Weitergebildet.

Einen Höhepunkt stellte mit Sicherheit wieder der WIAP-Jahresabend “Meet-the-Trainer” am 22. Februar dar, Zu welchem die diesjährige Gastrednerin, Frau Prof. Dr. Kirsten von Sydow, mit Spannung und großem Interesse erwartet wurde. Ca. 100 Personen folgten Frau von Sydows hochinteressanten Vortrag zum Thema “Tiefenpsychologisch fundierte Therapie und Systemische Therapie – Konflikte, Gemiensamkeiten und Ergänzungen”, sowie der sich anschließenden kurzen Diskussion.

Am 23. Februar fand bereits zum 3. Mal in Folge die jährliche WIAP-Supervisoren-Tagung statt. Hier konnten erneut KollegInnen aus dem gesamten Bundesgebiet kennengelernt, Verbindungen geknüpft und viele wichtige Themen besprochen werden.

Am 04. März startete die neue Fortbildungsgruppe “Fachkunde Gruppenpsychotherapie für Erwachsene”.

Vom 15. bis 19. April fand der erste von vier Blöcken für die Fortbildung “Fachkunde Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie” statt.

Seit dem 07. Juni heißen wir die Teilnehmerinnen der neuen Psychologen-Gruppe T2 an der WIAP herzlich willkommen.

Ebenfalls am 07. Juni konnten wir auf der Absolventenfeier 23 frisch approbierte Psychotherapeuten (7 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und 16 Psychologische Psychotherapeuten) verabschieden. Es war ein schöner Festakt mit Zeugnisübergabe, Fotos und einigen Beiträgen. Wir danken allen Beteiligten für diesen gelungenen Abend.

Ende Juni durften wir eine weitere neue Weiterbildungsgruppe für Ärzte (ÄP6) an der WIAP Willkommen heißen.

Nach einer etwas ruhigeren Sommerzeit begann für 25 Teilnehmerinnen mit dem schriftlichen Staatsexamen am 23. August der Abschluss der Ausbildung.

Vom 26. bis 30. August schloss die Fortbildungsgruppe “Fachkunde Gruppenpsychotherapie für Erwachsene” den theoretischen Teil der Fortbildung ab.

Die diesjährige Sommerakademie fand, wie im letzten Jahr, verteilt auf 2 Wochen statt, da so viele Ausbildungsgruppen betroffen waren. So waren vom 10. bis 14. September 5 Gruppen und vom 17. bis 21. September weitere 4 Gruppen im Hause. Es fanden während dieser Zeit insgesamt 44 Seminare mit 30 verschiedenen DozentInnen statt, wovon bis auf wenige Ausnahmen alle sehr gut bewertet wurden.

Parallel zu den Seminarblöcken legten die 25 Prüflinge alle erfolgreich die mündliche Staatsexamensprüfungen ab.

Am 18. und 19. Oktober war die WIAP Veranstaltugsort der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fudierte Psychotherapie. Aus ganz Deutschland kamen über 60 Teilnehmer/innen, um an einzelnen Versammlungen teilzunehmen und der Tagung beizuwohnen. Als Referenten durften wir Herrn Prof. Kruse (“Psychodynamische Psychotherapie somatoformer Störungen”) aus Gießen und Herrn Prof. Strauß (“Unerwünschte Wirkungen und Nebenwirkungen von Psychotherapie”) aus Jena begrüßen. Nachden Vorträgen wurden in Arbeitsgruppen verschiedene Themen bearbeitet und diskutiert.

2012

Am 27. Januar startete die neue Ausbildungsgruppe für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (N2).

Vom 07. bis 11. Februar fand für fünf Ausbildungsgruppen das Blockseminar “WIAP-Winterakademie” statt.

Bei dem diesjährigen Jahresabend “Meet-the-trainer” am 10. Februar waren ca. 100 interessierte Gäste und TeilnehmerInnen anwesend. Es wurden nach den einleitenden Worten von Dr. Peseschkian das Mitarbeiterteam und die neu gewählten Kandidatenvertreter vorgestellt. Den interessanten Gastvortrag hielt in diesem Jahr Frau Gisela Friedrichsen (Gerichtsreporterin des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL), in welchem der Umgang der Presse und der Justiz mit psychisch Kranken thematisiert wurde. Der musikalische Rahmen wurde von Herrn Mag. Mag. Ferdinand Mitterlehner (WIAP-Dozent) und Frau Dipl.-Psych. Irene Pauls (WIAP-Absolventin) gestaltet. Im Anschluss gab es bei einem reichhaltigen Buffet wieder zahlreiche Möglichkeiten für den persönlichen Austausch.

Am 11. Februar fand die jährliche WIAP-Supervisorentagung statt. Rund 25 Supervisoren aus dem gesamten Bundesgebiet berieten, diskutierten und tauschten sich über die speziellen Herausforderungen der Ausbildungssupervision aus.

Am 5. Mai begann die neue Ärzte-Weiterbildungsgruppe ÄP5 mit den Theorieseminaren an der WIAP.

Das “traditionelle” Jahresdozententreffen über Christi Himmelfahrt im Odenwald jährte sich in 2012 bereits zum 10. Mal. Auch in diesem “Jubiläumsjahr” konnten einige neue Kolleginnen und Kollegen in der Dozentenschaft zum intensiven Austausch und zur Weiterentwicklung der theoretischen Ausbildung begrüßt werden. Das harmonische Wochenende bot unter anderem wieder interessante, informative und wertvolle Begegnungen für alle Beteiligten.

Am 01. Juni hat die neue Psychologen-Gruppe O2 die Ausbildung begonnen. Bereits an diesem ersten Tag an der WIAP konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Examensfeier im Anschluss einen Eindruck über das Ende der Ausbildung verschaffen.

Vom 3.-4. Juni 2012 fand bereits zum 3. Mal eine Klausurtagung für die WIAP-Mitarbeiter/Innen im Taunus statt, bei der organisatorische und inhaltliche Themen der Psychotherapie-Ausbildung besprochen wurden.

Nach der Sommerzeit startete am 31. August 2012 eine weitere Ausbildungsgruppe für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (P2).

Während der Sommerakademie 2012, welche erstmals auf 2 Blockseminarwochen aufgeteilt wurde und insgesamt vom 11. bis 22. September dauerte, fanden 35 verschiedene Seminare mit 23 unterschiedlichen DozentInnen statt. Es war wieder eine sehr lehrreiche und interessante Zeit.

Im Gesamtjahr 2012 haben 50 Personen die Ausbildung (PP oder KJP) an der WIAP mit dem Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. Die interne Statistik hat ergeben, dass fast alle Absolventen innerhalb des ersten Jahres nach dem Examen einen Kassensitz erhalten/finden, falls sie nicht in einer Klinik arbeiten möchten. Fünf Ausbildungsgruppen haben in 2012 an der WIAP begonnen (2x PP, 2xKJP, 1x Ärzte), zuletzt die Gruppe R 2 im Dezember 2012.

2011

40 Jahre Psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung
in Wiesbaden

Hier können Sie die Entwicklung der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie (seit 1969) nachlesen:

Am 11. Februar startete die neue Ausbildungsgruppe für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (K2).

Für die Winterakademie 2011 vom 22. bis 26. Februar konnten wieder einige neue hochrangige Dozenten gewonnen werden.

Bei dem mit ca. 150 Personen gut besuchten Jahresabend der WIAP am 25. Februar konnten alle Gäste einen interessanten und informativen Abend mit zahlreichen Austauschmöglichkeiten erleben. Den Gastvortrag hielt in diesem Jahr Herr Prof. Dr. Gerd Rudolf aus Heidelberg zum Thema „Von der psychodynamischen Diagnostik zur differentiellen Therapie“.

Am 26. Februar fand zum ersten Mal nach mehreren Jahren wieder ein Supervisorentreffen in der WIAP statt. Eingeladen waren alle WIAP-SupervisorInnen, die in ganz Deutschland arbeiten und daher nur selten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion haben. Das Treffen wurde mit einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Gerd Rudolf in seiner Funktion als langjähriger KBV-Gutachter zum Thema „Erwartungen an die Berichterstellung bei Ausbildungsbehandlungen aus der Sicht eines KBV-Gutachters“ eröffnet. Die ca. 40 anwesenden SupervisorInnen folgten dann einem weiteren Vortrag der Institutsleitung über die Ausbildungssupervision an der WIAP und konnten sich im Anschluss in Kleingruppen intensiv austauschen, wichtige Themen diskutieren und neue Konzepte erarbeiten.

Am 6. Mai fand die 2. Absolventenfeier der WIAP statt. 21 Aus- und Weiterbildungsteilnehmer konnten seit Herbst 2010 ihre Aus- bzw. Weiterbildung abschließen.

Ebenfalls im Mai startete eine weitere Ärztegruppe (ÄP4) die Weiterbildung an der WIAP.

Über Christi Himmelfahrt fand das 9. Jahresdozententreffen der WIAP im Odenwald statt. Wie jedes Jahr diente es dem intensiven Austausch und der Weiterentwicklung der theoretischen Ausbildung. Es war wieder ein Wochenende der wertvollen Begegnungen an welchem sich alle wohlfühlten.

Im August startete eine neue KJP-Ausbildungsgruppe (M2) und im September startete eine neue PP-Ausbildungsgruppe (L2).

Am 28. Oktober fand erneut eine Absolventenfeier statt, an der ca. 20 Aus- und Weiterbildungsteilnehmer ihr Abschluss-Zertifikat entgegen genommen haben.

Seit dem 28. November gehört die 1. Etage des Hauses ebenfalls zur Wiesbadener Akademie für Psychotherapie. Die Patientenanmeldung des Wiesbadener Psychotherapie-Zentrums sowie die Leitende Psychologin, Frau Andrea Salewsky, sind von der 4. Etage in die 1. Etage umgezogen und 13 weitere Therapieräume sind dazugekommen.

2010

2010: Im Februar starteten 2 neue Ausbildungsgruppen (G2/H2), jeweils eine für KJP und PP.

Ende Februar fand wieder ein Jahrestreffen (“meet-the-trainer”) statt, welches mit ca. 150 Teilnehmern gut besucht war. Den Gastvortrag über “Psychodynamische Psychotherapie: aktueller Stand und zukünftige Entwicklung” hielt der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer und der DFT, Herr Prof. Rainer Richter aus Hamburg.

Aufgrund der großen Akzeptanz in der Wiesbadener Bevölkerung wurde für das Therapiezentrum noch eine weitere Etage in der Luisenstr. 28 hinzu gemietet. Seit Mitte April besteht das Wiesbadener Therapiezentrum daher aus 3 Etagen (unterteilt in KJP- und Erwachsenenbereich) mit insgesamt 47 Behandlungsräumen. Die WIAP-Institutsambulanz ist somit eine der größten ambulanten Psychotherapiezentren Deutschlands.

Am 27. April verstarb recht unerwartet der Gründungsleiter der WIAP-Akademie, Herr Prof. h.c. Dr. med. Nossrat Peseschkian in seinem 77. Lebensjahr in Wiesbaden.

Im Juni startetet eine neue Weiterbildungsgruppe für ärztliche Psychotherapie mit insgesamt 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Ende August hat eine neue Gruppe für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (I2) angefangen

Am 29.08. haben 18 Kolleginnen und Kollegen erfolgreich die Zwischenprüfung abgelegt und beginnen nun mit Patientenbehandlungen unter Supervision. Wir wünschen allen Therapeuten i.A. viel Erfolg!

Die Sommerakademie 2010 fand vom 07. bis 11. September statt. Es war für alle Beteiligten ein interessantes und bereicherndes Blockseminar. Erstmalig wurde hier ein zweitägiges Ambulanzseminar zur Einführung der neuen TherapeutInnen i.A. durchgeführt. Hier wurde der Ablauf der Patientenbehandlungen unter Supervision und alle damit verbundenen organisatorischen Fragen aus dem Blickwinkel aller Beteiligten thematisiert und beantwortet.

Vom 9. bis 12. Oktober fand der 5. Weltkongress der Positiven Psychotherapie in Istanbul in der Türkei statt. Mit ca. 300 Besuchern aus der ganzen Welt und über 80 Beiträgen, Workshops und Präsentationen war der Kongress eine intensive, bereichernde und sehr erfolgreiche Veranstaltung.

In 2010 konnten insgesamt knapp 50 Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen ihre Aus- und Fortbildungen erfolgreich mit der Staatsprüfung bzw. dem Abschlusskolloquium abschließen. Die WIAP veranstaltete aus diesem Grund erstmals für alle AbsolventInnen eine offizielle Feier, bei der jede/r AbsolventIn ein persönliches Zertifikat überreicht bekam und mit ausgewählten Beiträgen der Institutsleitung, einzelner Dozenten und der Kandidatenvertreter feierlich verabschiedet wurde.

Anfang November startete eine neue Ausbildungsgruppe für Psychologische Psychotherapie (J2).

2008-2009

2008: Im Januar beschließt der Vorstand des Internationalen Zentrums für Positive Psychotherapie (ICPP), im Juni den Weltverband für Positive Psychotherapie (World Association of Positive Psychotherapy – WAPP) zu gründen.

Mit über 320 Aus- und Weiterbildungsteilnehmern ist die WIAP das größte tiefenpsychologisch/psychodynamische Ausbildungsinstitut Deutschlands.

Mehrmonatige Vorbereitungen führen im Frühjahr 2008 zu größeren Veränderungen in der Institutsambulanz, um einerseits die Kandidaten besser bei den Ausbildungsbehandlungen zu begleiten, und andererseits Patienten die bestmögliche Therapie zukommen zu lassen:

Im Mai 2008 fand das 6. WIAP-Jahresdozententreffen mit 27 Kolleginnen und Kollegen im Odenwald statt. Hauptberatungspunkte waren die Ausbildungsbehandlungen, die Vernetzung Theorie – Praxis und die Frage der Förderung von Ausbildungsteilnehmern.

Im Juni wurden gleich drei Ereignisse groß gefeiert:

Prof. Peseschkian feierte am 22. Juni 2008 seine 75te Geburtstagsfeier mit über 200 Gästen aus dem In- und Ausland. Mit Familie, Freunden, Geschäftspartnern und Bekannten wurde der Tag unter dem Motto “Begegnungen mit Nossrat Peseschkian” gestaltet.

Gleichzeitig zu diesem großem Ereignis wurde mit “40 Jahre Positive Psychotherapie” ein Jubiläum gefeiert, zudem es eine Ausstellung in der Peseschkian-Stiftung gibt.

In der Woche vom 23.-26. Juni fand das 9. Internationale Trainingsseminar für Positive Psychotherapie in der WIAP-Akademie statt, bei dem 120 Kolleginnen und Kollegen aus 20 Ländern teilgenommen haben.

2009: Im Januar 2009 fand die zweite Tagung der Deutschen Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT) e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie statt.

Im Februar fand ein weiteres Jahrestreffen (meet-the-trainer) mit ca. 150 Teilnehmern statt. Gastreferentin war Frau Prof. Eva Jaeggi aus Berlin über die Psychohygiene von Psychotherapeuten.

Im Februar wurden auch neue Vertreter der Kandidatenschaft gewählt. Es gibt über 20 Gruppensprecher, zwei Kandidatensprecher und zwei Institutevertreter. Im März fanden auch mehrere Beratungen zwischen den Kandidatenvertretern mit der Institutsleitung, der Ausbildungsleitung und dem Mentorenrat statt.

Ende Juni hat eine neue Ausbildungsgruppe für Psychologische Psychotherapeuten begonnen und wir wünschen allen 17 Teilnehmern eine gute Zeit an der WIAP.

Ende August schlossen 9 weitere Ausbildungsteilnehmer ihre Psychotherapie-Ausbildung mit dem Staatsexamen erfolgreich ab. Die WIAP hat mit diesen bereits über 65 Absolventen.

Im September fand das 10. Internationale Trainings Seminar (ITS) für Positive Psychotherapie in Riga (Lettland) statt.

2006 – 2007

2006: Im Rahmen der Winterakademie fand am 10. Februar 2006 das Jahrestreffen der WIAP (“meet-the-trainer”) statt, an dem neben Ausbildungsteilnehmern und Dozenten, erstmals auch ca. 10 Chefärzte von Kooperationskliniken teilnahmen.

Gründung der Europäischen Akademie für Psychotherapie (EAP) für die internationalen Aktivitäten. Die Marke “European Academy of Psychotherapy” wird eingetragen.

Im Mai fand das 4. Jahresdozententreffen der WIAP mit über 35 Dozentinnen und Dozenten statt. In einem Hotel im Odenwald konnten die Dozenten sich vier Tage austauschen, näher kennen lernen, gemeinsam fortbilden und neue Pläne für das kommende Jahr entwickeln. Erstmals wurde ein Dozentenhandbuch erstellt und an alle Dozenten übergeben.

Im Frühjahr 2006 wurden zwei weitere Ausbildungsgruppen gebildet; erstmals nach Schwerpunkten (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bzw. Psychologische Psychotherapie) getrennt, um den Anforderungen der Teilnehmer gerechter werden zu können.

Nachdem das Institut erst vor einem Jahr neue Räume bezogen hatte, wurde aufgrund der stetig steigenden Teilnehmerzahlen ein erneuter Umzug nötig. Seit August/September befindet sich die Wiesbadener Akademie für Psychotherapie in der Luisenstraße 28 in 65185 Wiesbaden – mitten in der Wiesbadener City. Auf über 950 Quadratmeter befindet sich die Institutsambulanz (jetzt: WIAP-Psychotherapiezentrum) mit 13 Behandlungsräumen, 7 große Seminarräume (davon ein großer Hörsaal) und 6 Büroräume der Geschäftsstelle. Die Internationale Akademie für Positive Psychotherapie (Peseschkian-Stiftung) befindet sich weiterhin in der Kaiser-Friedrich-Residenz in der Langgasse 38-40. An der Eröffnungsfeier nehmen u.a. der Wiesbadener Gesundheitsdezernent, Herr Bendel, und der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Prof. Richter, teil.

Zahlreiche neue Kooperationspartner (Kliniken, Dozenten, Supervisoren, Praxen, Verbände, Buchhandlungen) wurden gewonnen; bisherige Beziehungen vertieft.

Im Rahmen der Sommerakademie hielt am 10. September Frau Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, einen Festvortrag für Mitglieder der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie über “Mehr Erinnerung wagen.”

Im Dezember 2006 wird mit der DFT, DGVT und afp eine gemeinsame Tagung in Wiesbaden “Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie” an der WIAP organisiert, die auf großen Zuspruch fällt. In einer sehr von gegenseitiger Wertschätzung getragenen Atmosphäre treffen renommierte Vertreter der Verhaltenstherapie und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie aufeinander und tauschen sich aus. Weitere Begegnungen dieser Art werden vereinbart.

Im Februar findet das Jahrestreffen der WIAP statt, an dem über 150 Kandidaten und Dozenten teilnehmen. Gastreferent über die “Zukunft der Psychotherapie” ist Prof. h.c. Dr. Alfred Pritz aus Wien.

Seit der Gründung unseres WIAP-Therapiezentrums im August 2006 ist die Patientennachfrage stetig gestiegen. Da nun auch die Kandidatenanzahl, die im Jahr 2007 in die Behandlungsphase einsteigen werden (über 70 Kandidaten in 2007) angewachsen ist, wird das Therapiezentrum ab August 2007 räumlich erweitert. Damit stehen nunmehr 25 Therapieräume zur Verfügung – getrennt nach Erwachsenen und Kinder/Jugendlichen.

In der ersten Jahreshälfte 2007 hat der Ausbildungsrat der WIAP zusammen mit der Geschäftsführung das bestehende Curriculum auf Grund vieler Rückmeldungen und Evaluationen grundlegend überarbeitet. Z.B. wird die Selbsterfahrung nun die Kandidaten drei Jahre lang begleiten und die Themen der Akademieblöcke sind den einzelnen Blöcken fest zugeordnet und nach Ausbildungszielen (PP / KJP) getrennt.

Nach vielen Jahren konnten wir wieder eine Weiterbildung zur fachgebundenen Psychotherapie (neue Weiterbildungsordnung vom November 2005) mit einer „reinen“ Ärztegruppe starten – eine weitere Gruppe ist in Planung. Parallel dazu haben wir in Zusammenarbeit mit mediKolleg in 2007 zwei Kurse der Psychosomatischen Grundversorgung gestartet.

Im August wird nach mehrjähriger Beratungs- und Planungszeit, ein Institutesekretariat zu Koordination der 18 in der DFT organisierten Ausbildungsinstitute an der WIAP eingerichtet. Geleitet wird es von Frau cand. psych. Tanja Lange.

Vom 15.-21. Oktober 2007 fand der IV. Weltkongress der Positiven Psychotherapie in Famagusta, Zypern statt, der mit 250 Teilnehmer aus 18 Ländern und vielen positiven Eindrücken, Begegnungen und Vorträgen sehr erfolgreich verlaufen ist. Der nächste Weltkongress ist für 2010 geplant.

Im November werden auf der Mitgliederversammlung der DFT, zwei Mitglieder der WIAP, Herr Prof. Dr. Christian Reimer und Dr. Hamid Peseschkian, zu Vize-Präsidenten der Deutschen Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gewählt.

2004 – 2005

2004: Seit Beginn des Jahres findet ein überarbeitetes Ausbildungskonzept statt. Es wurden u.a. Mentoren für die engere Betreuung der Kandidaten eingeführt; die Ausbildung (PP und KJP) wurde auf vier Jahre reduziert; mit Herrn Arno Remmers, der bisher als Oberarzt in der psychosomatisch-psychotherapeutischen Vogelsbergklinik gearbeitet hatte, wird ein weiterer Dozent fest angestellt. Seine Schwerpunkte sind neben Supervision und Selbsterfahrung, die Ausbildungsorganisation und -inhalte.

Im Frühjahr legen zwei WIAP-Kandidaten, die Staatsprüfung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ab. Dies sind hessenweit die ersten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie abschließen.

Kooperationen mit universitären Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet werden intensiviert. Einige Dozenten und Ausbildungskandidaten beginnen mit ihrer Promotion im Rahmen dieser Kooperationen.

Berufspolitik: über den DFT-Fachverband (Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) werden Kontakte zu anderen Ausbildungsverbänden hergestellt, mit der Absicht, die Belange der Institute bundesweit besser zu koordinieren.

WIAP-Dozenten führen internationale Seminare und Master-Programme in Santa Cruz (Bolivien), Moskau, Neu-Delhi, Shanghai, Beijing, Brno (Tschechien) und im Kosovo durch.

Aufgrund des zunehmenden Interesses an einer Ausbildung an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie werden zusätzliche Räumlichkeiten angemietet. Durch eine glückliche Fügung können im Nebengebäude weitere 360 qm (7 Seminarräume) erworben werden, in denen seit September die Seminare stattfinden. Eine größere Einweihungsveranstaltung findet im Rahmen des jährlich stattfindenden „Meet-the-Trainer“-Treffens am 4. September 2004 statt. Den Festvortrag hält der Präsident der Hessischen Landespsychotherapeutenkammer, Herr Jürgen Hardt.

Im April und im Oktober beginnen jeweils zwei neue Ausbildungsgruppen, so dass sich ab Oktober 2004 ca. 170 Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen in psychotherapeutischer Aus- bzw. Weiterbildung an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie befinden.

Im November wird für die Kandidaten und Dozenten auf der Webseite jeweils ein passwort-geschützter Bereich eingerichtet, so dass Informationen und Dokumente rascher und effizienter ausgetauscht werden können. Ein regelmäßiger Infobrief der Institutsleitung erblickt das Licht der Welt.

2005: Zunehmender Kontakt mit Berufs- und Fachverbänden, wie dem bkj, vhvp, DPTV. Im April 2005 beginnen zwei neue Ausbildungsgruppen (M/N), so dass über 170 Personen sich in psychotherapeutischer Aus-/Weiterbildung an der WIAP befinden. Die Anzahl der Kooperationskliniken erhöht sich durch einige neue Vereinbarungen. Im März legen drei weitere psychologische Kandidaten der WIAP die schriftliche Staatsprüfung erfolgreich ab.

Ende März zieht die Geschäftsstelle in die Langgasse 36 um, so dass Institutsambulanz, Geschäftsstelle und Seminarräume in einem Gebäude sind. Im Mai findet das 3. Jahrestreffen (“meet-the-trainer”) mit über 130 Teilnehmern im Hotel Oranien in Wiesbaden statt. Den Gastvortrag hält Prof. Christian Reimer von der Universität Giessen.

Ende Mai findet das 3. Jahresdozententreffen in einem Wellness-Hotel im Odenwald statt. Über 25 Dozentinnen und Dozenten der WIAP treffen sich über vier Tage, um prozess- und etwas ergebnisorientiert sich mehr auszutauschen. Hier wird der besondere Geist unter den Dozenten deutlich, der von gegenseitiger Wertschätzung, Humor und Begeisterung getragen ist.

Für die beiden neuen Ausbildungsgruppen (O und P) im Oktober 2005, haben sich 38 Personen angemeldet, so dass die WIAP im September 2005 über 220 Kandidaten in der Ausbildung hat.

Das Jahr 2005 war ein wichtiges Umbruchjahr, was sind insbesondere bei Mitarbeitern zeigte. Aus über 400 Bewerbungen konnte im Herbst 2005 schließlich ein sehr kompetentes Team zusammengestellt werden. Aufgrund der Zunahme der Ausbildungsteilnehmer und der Komplexität der Ausbildungsorganisation, wird das Team der Geschäftsstelle erweitert. Mit Herrn Peter Reinhardt ist ein Ausbildungsmanager seit Mitte September tätig, der sich vorwiegend um die Ausbildungsdurchführung und Kandidatenbetreuung kümmert. Die Besetzung der Institutsambulanz erfolgte seit Oktober 2005 mit einer Vollzeitstelle durch Frau Cathrine Müller. Für die Buchhaltung ist Herr Betriebswirt Patrick Bilo zuständig.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Masterprogramms für Positive Psychotherapie an der Universität UTEPSA in Santa Cruz, Bolivien, wurde mit der Universität Prishtina/Kosovo ein weiteres Vorhaben vereinbart. Beginn soll September 2006 sein. Es wurde ein entsprechender Antrag auf Förderung durch TEMPUS bei der EU-Kommission gestellt.

Im Dezember 2005 wurde Akademiegründer Prof. h.c. Dr. med. Nossrat Peseschkian für sein langjähriges Engagement im Gesundheitswesen das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Die feierliche Überreichung fand am 23. Januar 2006 durch die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger in der Staatskanzlei statt.

1999 – 2003

1999: Ein Jahr großer Veränderungen für die Wiesbadener Akademie für Psychotherapie. Zunächst stand der dritte (und letzte?) Umzug innerhalb Wiesbadens an. Die bisherigen Seminarräume waren zu klein geworden und mit der Restaurierung der Kaiser-Friedrich-Residenz (Langgasse 36) ergab sich die Gelegenheit in ein sehr repräsentatives und geeignetes Gebäude umzuziehen.

Die Wiesbadener Akademie für Psychotherapie wird als GmbH beim Amtsgericht Wiesbaden unter HRB 11932 eingetragen.

Dr. med. habil. Hamid Peseschkian, ein Sohn von Nossrat Peseschkian, kehrt mit seiner Familie nach einem 8-jährigen Lehr- und Forschungsaufenthalt in Russland wieder nach Deutschland zurück und steigt aktiv in die Geschäftsführung mit ein.

Das Psychotherapeutengesetz tritt am 1. Januar 1999 in Kraft und verändert langsam die gesamte Psychotherapie-Landschaft. Gründung des WIAP-Instituts für Managementtraining (IMT).

2000: Die Wiesbadener Akademie für Psychotherapie wird vom Hessischen Landesprüfungsamt für Heilberufe als Ausbildungsstätte staatlich anerkannt und bietet ab sofort auch Ausbildungsgänge zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten an.

Die WIAP-Institutsambulanz wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen ermächtigt, so dass Ausbildungskandidaten ihre Patientenbehandlungen abrechnen können.

Im Juli findet in Wiesbaden der 2. Weltkongress für Positive Psychotherapie statt, an dem mehr als 300 Psychotherapeuten und Interessierte aus über 15 Länder teilnehmen, darunter Prof. Sophie Freud aus den USA, eine Enkelin von Sigmund Freud.

Die WIAP-Akademie geht online – die erste eigene Homepage wird eingerichtet.

2002: Aufgrund starker Nachfrage, beschließt der Ausbildungsrat der WIAP-Akademie für Interessierte aller Berufsgruppen eine berufsbegleitende Ausbildung zum Berater anzubieten. Schwerpunkte: Konfliktberatung, Familienberatung, Trauerberatung, Gesundheitsberatung und Transkulturelle Beratung.

Es werden jetzt zweimal jährlich neue Aus- und Weiterbildungskurse angeboten, da das Interesse an einer tiefenpsychologischen Ausbildung an der WIAP-Akademie stetig steigt.

Die Wiesbadener Akademie für Psychotherapie ist – neben zwei anderen Instituten – das einzige rein tiefenpsychologische Institut für die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und für angehende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Hessen.

Die Anzahl der Dozenten und Kooperationskliniken wird deutlich erhöht, vor allem im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie.

2003: Mehrere Publikationen von Nossrat Peseschkian erscheinen. Die WIAP-Dozenten veröffentlichen ihr zweites gemeinsames Buch (“Salutogenese und Positive Psychotherapie”, Huber Verlag, Stuttgart).

Im Frühjahr melden sich die ersten vier Ausbildungskandidatinnen der WIAP zum Staatsexamen für Psychologische Psychotherapeuten an. Sie sind gleichzeitig die ersten Psychologen im Vertiefungsverfahren “tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie”, die in Hessen ihr Examen ablegen.

Interne Veränderungen: Dr. med. habil. Hamid Peseschkian übernimmt als alleiniger Geschäftsführer die Geschäftsführung. Aufgrund zunehmender Ausbildungskandidaten und Patientenbehandlungen wird die Institutsambulanz mit einer ¾-Stelle fest besetzt.

Die Institutsbibliothek wird in einem 16-wöchigen Projekt voll elektronisch katalogisiert – über 3.300 Fachbücher stehen den Dozenten und Kandidaten nun zur Verfügung.

Prof. h.c. Dr. Nossrat Peseschkian begeht seinen 70. Geburtstag mit einem wissenschaftlichen Symposium, an dem bedeutende Vertreter ärztlicher Standesorganisationen teilnehmen.

Im Herbst 2003 werden aufgrund der großen Zahl von Neuanmeldungen, erstmals zwei neue Parallelgruppen begonnen. Insgesamt befinden sich über 100 Ärzte, Psychologen und Pädagogen in der Aus- bzw. Weiterbildung an der WIAP-Akademie.

1969 – 1998

1969: Dr. med. Nossrat Peseschkian lässt sich in Wiesbaden (Taunusstraße 14) als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie in eigener Kassenpraxis nieder. Erste öffentliche Vorträge über Erziehung und Psychohygiene werden in Wiesbaden und Umgebung angeboten.

1972: Erste Fortbildungsseminare über Psychotherapie und Psychosomatik werden für interessierte Ärztinnen und Ärzte angeboten. Daraus entwickelt sich die “Psychotherapeutische Selbsterfahrungsgruppe Wiesbaden” (PEW), die man als Vorläufer der WIAP-Akademie bezeichnen kann.

1973: Erste Fort- und Weiterbildungen an der neu gegründeten Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim.

1974: Das erste Buch Nossrat Peseschkians – von den inzwischen mehr als 20 erschienenen Büchern – “Schatten auf der Sonnenuhr” erscheint im Verlag Medical Tribune. Die dargestellte tiefenpsychologische Methode wird damals noch Differenzierungsanalyse genannt (später dann bekannter als Positive Psychotherapie).

1976: Die “Bad Nauheimer Psychotherapie-Woche” wird erstmals durchgeführt. Bis heute findet sie einmal jährlich – meistens im Herbst – statt.

1977: Gründung der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychotherapie (DGPP) e.V., dem ersten nationalen Verband für die Positive Psychotherapie. Dr. Nossrat Peseschkian erhält von der Landesärztekammer Hessen die volle Weiterbildungsermächtigung für Psychotherapie. Regelmäßige Weiterbildungsgänge werden in Wiesbaden und Bad Nauheim angeboten. Ein Kreis von Dozenten entsteht und später wird der “Wiesbadener Weiterbildungskreis für Psychotherapie und Familientherapie” (WIPF) gegründet.

1978: Gründung der Zeitschrift für Positive Psychotherapie, die zu einer vermehrten wissenschaftlichen Tätigkeit der Wiesbadener Dozenten führt.

1979: Am 1. November 1979 erhielt Dr. Nossrat Peseschkian von der Landesärztekammer Hessen die Weiterbildungsermächtigung für Psychotherapie.

1989: Zunehmende Seminartätigkeit der Wiesbadener Dozenten im Ausland; mit dem Schwerpunkt Osteuropa und Sowjetunion.

1991: Dozenten der WIAP-Akademie gründen alleine in den Republiken der früheren Sowjetunion über 11 Zentren für Psychotherapie und Familientherapie.

1994: Gründung des Internationalen Zentrums für Positive Psychotherapie (IZPP) e.V., um u.a. die internationalen Aktivitäten und Seminartätigkeit der Wiesbadener Dozenten zu koordinieren. Insgesamt werden Seminare in über 60 Staaten abgehalten.

1997: Der erste Weltkongress für Positive Psychotherapie wird in St. Petersburg (Russland) organisiert. Über 250 Psychotherapeuten aus 18 Ländern nehmen teil. Die deutsche “Delegation” (Dozenten und Kandidaten) ist mit über 70 Teilnehmern die zweitstärkste.

In mehreren Städten Deutschlands (u.a. Hamburg, Berlin) werden – in Zusammenarbeit mit dem BDP – regelmäßige Intensivseminare für die Nachqualifikation von Psychologen angeboten.

Dozenten und Inhaber von Lehrpraxen der WIAP-Akademie führen eine große tiefenpsychologische Qualitätssicherungsstudie durch. Die Arbeit “Computergestützte Qualitätssicherung in der Positiven Psychotherapie” wird mit dem Richard-Merten-Preis ausgezeichnet. Diese Studie zeigt nicht nur die Wirksamkeit der Positiven Psychotherapie als ein tiefenpsychologisch fundiertes Psychotherapie-Verfahren, sondern auch ihre Anwendung als Kurzzeitmethode mit einer durchschnittlichen Dauer von 31 Sitzungen.

1998: Die WIAP-Akademie gründet eine Filiale in Hamburg, um dort eine Ausbildungsgruppe anbieten zu können.

Die European Federation of Centers for Positive Psychotherapy (EFCPP) wird vom Europäischen Verband für Psychotherapie als Ausbildungsinstitut und die Positive Psychotherapie als Methode offiziell anerkannt. Somit können Psychotherapeuten am Wiesbadener Institut das Europäische Zertifikat für Psychotherapie (ECP) erlangen.

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